In einem innovativen Schritt aktualisiert Freixenet sein Portfolio an Schaumweinen für die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die bisherige Carta-Reihe wird durch die frisch eingeführte «Cuvée de España» abgelöst. Diese Entscheidung folgt auf die Herausforderungen, die die aussergewöhnliche Trockenheit im Weinanbaugebiet Penedès mit sich brachte, wodurch 2023 die Traubenernte deutlich geringer ausfiel als üblich. Vanessa Lehmann, Pressesprecherin bei Henkell Freixenet, teilte auf der ProWein Fachmesse mit, dass angesichts des Klimawandels in der DO Cava Region über spezielle Anpassungen diskutiert wird.

Die «Cuvée de España» wird ab dem 1. August 2024 verfügbar sein und zielt darauf ab, geschmacklich den bisherigen Carta-Schaumweinen sehr nahezukommen, setzt jedoch auf Trauben aus anderen spanischen Regionen. Die traditionelle Cava-Produktion aus Macabeo, Xarel.lo und Parellada-Trauben aus dem Penedès ist aufgrund der geringen Ernte nicht möglich.

Eine weitere bedeutsame Ankündigung von Henkell Freixenet betrifft das Markenimage: Freixenet präsentiert sich mit einem neu gestalteten Logo. Im Gegensatz zur bisherigen Schreibschrift zeichnet sich das neue Design durch Grossbuchstaben aus, inspiriert von der Mosaikfassade am Firmensitz in Sant Sadurní d’Anoia. Das Logo rückt das charakteristische X stärker in den Vordergrund, was Pedro Ferrer, Co-CEO und Vizepräsident von Freixenet, als Brücke zwischen der Tradition und einer neuen Ära der Marke sieht.

Auf der ProWein hatten Besucher die Gelegenheit, das neue Design anhand der Flaschenausstattung des Cordón Negro, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, zu begutachten. Die aktualisierte Produktpalette, die neben Cordón Negro auch die Sorten Oro und Rosé umfasst und im August eingeführt wird, soll sich durch eine hochwertigere und unverkennbare Präsenz vom Wettbewerb abheben.

Foto wurde mit KI-Technologie generiert.